Demokratie und braucht Alternativen - Transparenz und Bürgerbeteiligung

Uns verbinden 10 gemeinsame Ziele:

  • Vielfalt leben, Zukunft gemeinsam gestalten, das Miteinander stärken
    In unserer Gemeinde haben alle Mitbürgerinnen und Mitbürger dieselben Rechte, unabhängig von Besitz und Herkunft. Mit den Geschäftsleuten, Landwirten, Handwerkern und „Alteingesessenen“ suchen wir auf der Grundlage von deren Wissen und Verantwortung aus ihrem Eigentum nach solidarischen Wegen in die Zukunft. Wir wollen den Jungen, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Rentnerinnen und Rentnern sowie derjenigen Bevölkerungsmehrheit im Ort mehr Gehör verschaffen, deren Vorfahren noch nicht hier lebten.
  • Landschaftliche Schönheit erhalten statt abholzen und versiegeln
    Wir wollen die Schönheit unserer verschiedenen Ortsteile bewahren. Das heißt: weniger alte Bäume fällen und gegebenenfalls Ersatz pflanzen, den Flächenfraß stoppen, traditionelle Bauwerke so weit wie möglich erhalten. Die vielen Grünflächen und Bäume sind ein besonderes Kennzeichen unserer Gemeinde. Die kostbaren noch frei zugänglichen Flächen an den beiden Seeufern dürfen nicht bebaut oder abgesperrt werden. Wir loten Möglichkeiten aus, einen durchgehenden öffentlichen Weg am Kochelsee-Nordufer zu errichten.
  • Fußgänger- und radfahrerfreundliche Verkehrswege, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
    In der Gemeinde Kochel a. See soll sich jede/r gefahrlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewegen können, die Gäste gleichermaßen wie Bewohnerinnen und Bewohner. Derzeit drohen wir aber im Autoverkehr zu ersticken. Wir möchten deshalb beim Landkreis wesentliche Verbesserungen bei der Busanbindung und den Beitritt zum MVV erreichen. Wir fordern ein Pilotprojekt für einen Ortsbus für alle Gemeindeteile mit Anbindung nach Schlehdorf und Benediktbeuern. Wir brauchen mehr Fußgängerüberwege über die B 11, vor allem beim Franz-Marc-Museum und am Bahnhof. Wir setzen uns für abgetrennte bzw. markierte Radwege und Tempo-30-Zonen in allen Wohngebieten außer der Bundesstraße ein. Insbesondere für die Ortsteile am Walchensee (aber nicht nur dort) brauchen wir ein Verkehrskonzept, das Ordnung schafft, die Anwohner entlastet sowie die Schönheit der Landschaft und damit die Grundlagen des Tourismus erhält. Insbesondere der Straßenverkehr am Kesselberg und am Walchensee ist wirksam zu überwachen. Deshalb und zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit fordern wir vom Freistaat die bedarfsgerechte Aufstockung der Polizeidienststelle in Kochel a. See.
  • Bezahlbare Wohnungen schaffen
    Unsere Gemeinde braucht Wohnungen, die sich auch Normalverdienende und ihre Familien leisten können. Wer Fachkräfte will, muss ihnen Wohnungen anbieten können. Wir treiben den genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungsbau landschaftsschonend voran. Dabei nutzen wir die Fördermittel von Bund und Freistaat. Den Bau von weiteren Zweitwohnungen müssen wir dagegen eindämmen. Bei der künftigen Ausweisung von Bauland streben wir bei großen Flächen einen Mindestanteil an sozialem Wohnungsbau und Geschoßwohnungen an. Wir orientieren uns am bewährten Konzept der „sozial gerechten Bodennutzung“, das Gewinne aus der Umwandlung, Flächennutzungs- und Bebauungsplanung der Gemeinde zweckgebunden zufließen lässt. So lassen sich auch Vorgaben zur Schaffung bezahlbarer Wohnungen und zur Finanzierung von Infrastruktur umsetzen. Die Gemeinde soll barrierefreies Bauen bei Wohnungen, in Gaststätten und touristischen Unterkünften fördern. Wie andere Kommunen in unserer Region streben wir die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses und alternativer Formen des Zusammenlebens an, das den Bedürfnissen in unserer Gemeinde entspricht.
  • Bildungsstandort Kochel ausbauen
    Kochel a. See muss Bildungsstandort bleiben, von der Grundschule bis zur Erwachsenenbildung. Den Erhalt der Georg-von-Vollmar-Akademie unterstützen wir ebenso wie mögliche weitere Tagungshäuser und Bildungseinrichtungen, z.B. im Bereich Gesundheit, berufliche Weiterbildung und bei Angeboten für spezielle Zielgruppen. Dafür steht beispielsweise das ehemalige ver.di-Grundstück zur Verfügung, das nicht zum Spekulationsobjekt und noch mehr zur Ruine verkommen darf.
  • Tourismus muss allen Menschen nutzen
    Der Tourismus ist Aufgabe, aber in Teilen auch Last der ganzen Gemeinde. Er hat auf die Dauer nur Erfolg, wenn ihn alle akzeptieren und unterstützen. Deshalb braucht er auch Grenzen und kontrollierte Regeln. Wir suchen nach Wegen, Nutzen und Erträge aus dem Tourismus allen Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Gemeinde zugute kommen zu lassen.
  • Kinder, Jugendliche, Kultur und Vereine fördern
    Wir fördern Kinder und junge Menschen, Kultur und Vereine in der gesamten Breite. Feste Räumlichkeiten für Freizeitgestaltung aller Kinder und Jugendlichen bleiben unser Ziel. Wir stärken das Miteinander und nicht Vereinzelung und Ausgrenzung, auch im Sinne von Integration und Inklusion. Wo Ehrenamtlichkeit nicht ausreicht, wollen wir bedarfsgerechte professionelle Betreuung sicherstellen.
  • Klimaschutz vorantreiben
    Wir wollen unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten, allerdings nicht um jeden Preis: Großprojekte wie den Pumpspeicher am Jochberg lehnen wir weiterhin ab. Unsere Gemeinde erstellt in Zusammenarbeit mit der Energiewende Oberland einen Energie-Nutzungsplan zur Einsparung und zum Ausbau klimaschonender, dezentraler Energiegewinnung, z. B. durch Sonnenenergie.
  • Arbeitsplätze erhalten
    Wir streben im Rahmen der Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde den Erhalt und die Schaffung umweltverträglicher und gut bezahlter Arbeitsplätze an. Wir kooperieren mit dem heimischen Handwerk und den Unternehmen. Unter Beachtung sozialer und ökologischer Standards und der gesetzlichen Regelungen berücksichtigen wir sie so weit wie möglich bei einer fairen Vergabe öffentlicher Aufträge. Die Kochler Ortsmitte muss wieder ein lebendiges Zentrum für Handel, Gewerbe und Begegnung werden.
  • Das Zentrum von Kochel soll eine lebendige Ortsmitte erhalten
    Zusammen mit unseren Mitstreitern und Mitstreiterinnen haben wir es oft erlebt, dass unsere Vorschläge im Gemeinderat zunächst belächelt, vertagt oder gar abgelehnt wurden. Weil wir aber am Ball geblieben sind und engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger auf unserer Seite hatten, hatten wir am Ende doch Erfolg. Auf diese Erfolge können wir heute stolz sein. Deshalb bleibt es dabei: Sachpolitik hat für uns Vorrang, selbst wenn das manchmal unbequem und müsam ist.

Wir setzen darauf, dass sich die Vielfalt der Interessen, Ideen und Meinungen im Gemeinderat abbildet. Das nutzt im Ergebnis allen. Tragen Sie dazu bei, dass es am 15. März 2020 keine absolute Mehrheit gibt! Unterstützen Sie die Liste der SPD - mitmachen und wählen!